Schnellsichtung

Genesis Würger & Schleimer Für Mehrwoller

Hintergrundklärung

Die mit der Maske persönliche Beschwerden & Wünsche
Genusssucht

Konsumessen

Reden wir doch mal von einer Tätigkeit, die wir alle nur zu gut kennen: dem Essen. Wir tun es täglich, ungeniert. Teilweise auch nächtlich, dann doch eher geniert, der Löffel im Nutellaglas, versteckt hinter der Kühlschranktür, hoffend, dass dieser Ausflug unentdeckt bleiben möge.

Weshalb wir essen müssen, dürfte jedem einleuchten. Denn wo verbraucht wird, muss auch zugeführt werden. Aber wie wir essen, wann, was und überhaupt. Alles mysteriös.

Seit uns alles zu jeder Zeit in jeglicher Menge zur Verfügung steht, gehört diese Tätigkeit eigentlisch schon zum Lifestyle. Das "normale" Essen, um den Tagesbedarf zu decken, bedarf keiner besonderen Ansprache. Das Genussessen hingegen, besonders zubereitet, mit ungewöhnlichen Kombinationen und exotischen Zutaten hat eigentlich nichts mehr mit dem eigentlichen Sinn der Nahrungsaufnahme zu tun. Es dient, wie jegliches anderes Konsumverhalten, der Befriedigung unserer Gelüste und dem Entrinnen der Gleichgültigkeit und Langeweile. Wer besonders isst, ist etwas Besonderes?!

Und dann gibt es da natürlich noch das problematische Essen: Junkfood und Süßigkeiten, die eben diese Dinge vereinen, die unser Körper sammelt und speichert, für schlechte Zeiten. Leider hat unser Hirn wohl nur zum Teil verstanden, dass diese in absehbarer Zukunft wohl nicht eintreten werden. So können wir uns einreden, dass wir das nicht brauchen, aber unser, wie eigentlich immer, zurückgebliebener Körper scheint in Leuchtziffern nur die Worte "Fett", "Zucker" und "haben" zu verbinden.

Maßlos ist wohl der Begriff, der solches Essverhalten beschreibt. Zwar besitzen wir ein wunderbares Hormon namens "Leptin", das ein Sättigungsgefühl auslösen soll, aber dessen Freisetzung ist doch recht verzögert, und es kämpft ganz alleine gegen die Leuchtlettern "Fettzuckerhaben" an. Aussichtslos dieser Kampf.

Was tun wir also? Wir quälen uns, zu Sport. Wir sind in einem Zeitalter angekommen, in dem wir uns theoretisch überhaupt nicht mehr bewegen müssten, aber unser Sinn für Ästhetik und der Essens-und auch Bewegungsantrieb machen uns einen Strich durch die Rechnung. Naja, fast allen, WOW-Spieler diskriminiere ich jetzt mal, seht es mir nach ^^

31.7.10 00:35
 


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