Schnellsichtung

Genesis Würger & Schleimer Für Mehrwoller

Hintergrundklärung

Die mit der Maske persönliche Beschwerden & Wünsche
Die Kunst des Verführens - Teil 4

Teil 4- Nachtfalter

 

Eine interessante Idee tat sich mir heute Nacht auf, als mich mal wieder einer meiner Informanten aus dem Schlaf holte; um mich anzumotzen. Angeblich probiere er es immer erst bei 4-5 Leuten, ich war wohl die erste „Bescheuerte“, die ihr Handy nicht ausgestellt hatte… Wieso nun kommt aber jemand auf die Idee, nachts Leute anzurufen? Langeweile? Lust zu ärgern? Machtdemonstration nach dem Motto „Selbst nachts tust du alles für mich, obwohl ich ein absoluter Wixer bin“?

Vermutlich ist sogar, dass das alles eine nicht geringe Rolle spielt. Was jedoch ausschlaggebend sein dürfte, könnt ihr euch nach folgender Frage selbst denken: Würdet ihr eine Lady euer Player-Telefonliste anrufen, wenn ihr gerade eine andere abschleppt?

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass die meisten dies nicht täten. Womit wir nun zum meiner Meinung nach wahren Grund für nächtliche, nervige, aber aufschlussreiche Telefonate kommen: Einsamkeit und Erfolglosigkeit. Unser Spielergenie war mal wieder auf der Pirsch, aber ihm ist kein hübscher Fang ins Netz gegangen und er musste nun alleine den Heimweg antreten. Das ist langweilig, frustrierend, deprimierend und um das Ego zu pushen und die Symptome des Versinkens zu neutralisieren, ruft er halt mal lustige Mädels an.

Ein solches Telefonat läuft im Übrigen auch immer gleich ab: Er will einen besuchen kommen, frau sagt nein. Er mosert rum, wieso ihr Handy angeschaltet war, frau beachtet das nicht und denkt an den letzten Traum, aus dem sie  gerissen wurde. Er mosert weiter rum, erzählt, was er gemacht hat, und es war unglaublich toll…, frau will schlafen. Er motzt, weil sie sich so selten meldet, sie denkt sich, er antworte ja nie oder so. Und letztlich fordert er sie auf, doch aufzulegen, was sie hoffentlich dann auch tut – wenn sie nicht gerade masochistisch veranlagt ist. Diese Aufforderung kommt aber selbstverständlich erst, sobald er seine Haustür aufgeschlossen hat. Denn nun ist sein Leben ja wieder in den Fugen. Er muss nicht mehr umherirren, kann sich eine Dusche oder etwas Nahrhaftes gönnen und schließlich in einen tiefen Schlaf fallen, der ihm nicht, wie der kleine Teufel auf der Schulter, annölt, er habe versagt.

Player-Welt ok, frau kann weiterschlafen, alle sind glücklich. Nur am nächsten Morgen, irrt ein Hirngespinst in beider Köpfe, dass da letzte Nacht irgendwas besprochen worden sein könnte…

13.6.10 13:23


Die Kunst des Verführens - Teil 3

Teil 3 – Der Player und die Liebe

Was aber passiert nun, wenn sich unser Schätzken verliebt? Nun da treten die ersten großen Probleme im Playerdasein auf. Mit etwas Glück hatte er zwar schon einmal eine „normale“ Beziehung, ist sozusagen kein kompletter Newbie auf dem Gebiet. Dies wäre dabei sicherlich von Vorteil. Des Weiteren steht er aber nun vor der Tatsache, dass seine Herzensdame vielleicht alleine schon über das Internet herausfinden kann, welcher Spezies er zugehörig ist. Und mal ernsthaft: Es ist recht unwahrscheinlich, dass irgendjemand nach eindeutigen Bildern mit vielen weiblichen Wesen noch romantische Vorstellungen hat! Er könnte nun mehrere Richtungen einschlagen:

1.    Er macht aus ihr ein weiteres Opfer und versucht über eine Fickbeziehung zu einer richtigen Beziehung zu gelangen.

2.    Er lebt fortan abstinent und behauptet, dies nur für sie zu tun.

3.    Er hofft, dass es vorbeigeht.

4.    Er entführt sie.

 

Die erste Möglichkeit wäre wohl die für ihn einfachste. Schließlich ist er der Maestro der Verführkunst. Es sollte ein Leichtes sein, aus ihr ein Opfer zu machen, sehr wahrscheinlich auch daraus eine Fickbeziehung zu gestalten. Möglicherweise ist ihm das Glück wohlgesonnen und die Lady lernt ihn so sehr zu schätzen, dass sie fortan nicht mehr ohne ihn auskommen möchte. Mit etwas Pech jedoch hat er sich dann aber eine Dame ausgesucht, die nicht mehr will – und um diese dann vom Gegenteil zu überzeugen, dazu bräuchte er dann einen Masterplan...

Die zweite Möglichkeit wäre wohl eher ein Ding der Unmöglichkeit für ihn. Schließlich haben wir schon mehrfach erörtert, dass er einfach „nicht anders kann“ als in jedem weiblichen Wesen ein potentielles Opfer zu sehen. Außer natürlich, sein Liebesflash ist so groß, dass er alles für sie aufgeben würde. Was wir ihm wiederum aber auch nur bei einer netten Lady wünschen, anderenfalls ist er wirklich arm dran.

Die dritte Möglichkeit wäre typisch männlich. Durchhalten, das wird schon wieder. Er hat ja genug Gespielinnen, die ihn ablenken können. Wenn dies gelingt, dann kann man ihm gratulieren. Zumindest insofern, dass er sein Ziel erreicht hat, ob eine Beziehung nicht vielleicht doch erstrebenswerter wäre, darüber sollte jeder selbst sinnieren. Falls es ihm jedoch nicht gelingt, das Hirngespinst aus seinem Kopf zu vertreiben, wird er langsam aber sicher einige Gefühle der Verzweiflung und Hilflosigkeit entwickeln, die über kurz oder lang keine schönen Wegbegleiter sind.

Die vierte Möglichkeit wäre –hoffentlich- selbst für ihn zu radikal. Liebe kann man bekanntlich nicht erzwingen und auch wenn Opfer bekannterweise starke Gefühle zu ihren Entführern entwickeln können, beruht dies wahrhaft NICHT auf der normalen Vorgehensweise und ist sicherlich nicht erstrebenswert. Somit kann ich hiervon nur abraten.

 

Sicherlich gibt es noch einige weitere Möglichkeiten, da diese jedoch die einprägsamsten und eindrucksvollsten sind, wurden sie hervorgehoben. Wir sehen also, dass es ein ziemliches Dilemma sein könnte, sobald wahre Gefühle das Player-Dasein überschatten. Als kleiner Tipp am Rande also: Immer schön von Herzensbrecherinnen fernhalten!

12.6.10 23:39


Die Kunst des Verführens Teil 2

Teil 2- Wegbegleiter

 

Gehen wir nun einfach spaßeshalber mal davon aus, man wäre mit einem solch talentierten Player-Wesen befreundet. Als Kerl dürfte dies als Pessimist recht frustrierend sein. Man geht auf Parties und wer kriegt die Dame mal wieder? Genau, der tolle Kumpel. Wenn er wollte könnte er dir sogar deine Freundin ausspannen. Tut er hoffentlich nicht. Wenn doch, dann vielleicht als Machtdemonstration, aber selbstverständlich komplett unbewusst!

Vielleicht sonnst du dich aber auch in seinem Ansehen. Bekannterweise hat seine Handytelefonliste mehr Einträge als das Telefonbuch deines Heimatskaffs, jeder kennt ihn, jeder liebt und hasst ihn, keiner ist ihm böse. Also eigentlich deine Eintrittskarte für jede Situation. Zwar bist du dann nur „der Kumpel“ von unserem Gigolo, aber immerhin besser als der Nerd mit Hornbrille in der dunklen Ecke auf dem Barhocker, der bewundernd in die Runde schaut und doch nie aufsteht. Indirekt kannst du so die ganze Welt kennenlernen und mit etwas Glück bezieht er dich so in sein Privatleben ein, dass du vielleicht indirekt miterlebst und sogar durch IHN Erfahrungen sammelst. Du hast also eigentlich den perfekten Lehrer gefunden.

 

Als Lady ist das Spielchen schon etwas komplizierter. Schließlich ist unsere Hauptperson durch jahrelange Player-Perfektion nicht mehr in der Lage, ihre Verführungskünste abzuschalten. So läufst du also immer Gefahr potentielles Opfer zu werden. Demnach hast du eigentlich nur ein paar wenige Möglichkeiten damit umzugehen: Entweder du lässt dich von seinen Eltern adoptieren- fällst somit unter Familie gleich Verführungsausnahme- oder du wirst immun gegen seine Annäherungsversuche. Letzteres musst du nur so lange durchhalten, dass die Phase der Aggression, des Anreizes und der Gleichgültigkeit durchgestanden sind, und unser manchmal etwas verständnislose Protagonist versteht, dass bei dir wirklich nichts zu holen ist. Somit gerätst du eigentlich relativ sicher in die Schiene des „besten Kumpel, aber weiblich“.

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, seinem Drängen einfach nachzugeben, dich eine Nacht zu opfern und dann zu hoffen, dass er dich nicht sofort unter „Schlampe vom DD.MM.YY“ speichert. Sehr gewagt womöglich, aber mit Aussicht auf eine Fickbeziehung, falls gewünscht, vorausgesetzt natürlich die Nacht gefällt ihm.

Die letzte und vielleicht interessanteste Möglichkeit ist, dich ihm anzupassen. Als weiblicher Player wird er dich eher als Mitstreiter sehen, du bist somit als Opfer aus dem Rennen, aber ihr könnt gemeinsam auf die Jagd gehen. Er lässt sich vielleicht gerne mit dir sehen, natürlich nur in glamourösen Outfits, da du nun eine der wenigen Möglichkeiten für ihn bist, IHN aufzuwerten. Aber begehe niemals den Fehler von der Playerin zur Schlampe zu werden, dieser Stempel gefällt auch ihm nicht, immer schön catlike bleiben.

11.6.10 15:57


far away

ich sitze hier,

weit weg von dir,

höre deine hilferufe,

aber ich bin gefühlte lichtjahre entfernt,

kann dir nicht helfen.

was tust du nur mit allen deinen lieben?

mit mir?

wieso denkst du sowas?

und jede sekunde, die du verspätet antwortest,

rast mein herz vor angst.

war ich immer so weit weg?

konnte ich dich wirklich nie erreichen?

wo bist du?

wo ist der mensch, der diese welt liebt?

wie konnte der kleine kobold in deinem kopf ihn auffressen?

bleib hier,

bitte...

11.6.10 15:56


Die Kunst des Verführens

Teil 1- Grundzüge

Eigentlich ist er ja ganz unscheinbar, wenn man so vor ihm steht. Mittelgroß, mittelschlank, Jeans, Shirt, Turnschuhe und dunkle, in die Stirn gegelte Haare… Was einem bei näherer Betrachtung zuerst auffallen mag, ist der beeindruckende Kontrast von den dunklen Haaren zu seinen wasserblauen Augen, die besonders in der Morgensonne unglaublich zu glänzen vermögen.

Als nächstes bemerkt man dann wohl seine Art zu lächeln oder vielmehr zu grinsen. Dieses Strahlen, das sein Gesicht erhellt, hat wohl schon viele Menschen dazu gebracht, ihm seine Steine wieder aus dem Weg zu räumen, ihm zu verfallen, sich ihm hinzugeben. Es ist dieser Gesichtsausdruck, der als Mischung von Dackel- und Bubenblick Unschuld und Unreife vortäuscht und es einem schwer macht, diesem Menschen irgendetwas auch nur ansatzweise übel zu nehmen.

Und ich kann mir vorstellen, dass schon so einige Menschen nach Begegnungen mit ihm, ihre Wut an einer Wand ausließen, da sie - mal wieder vielleicht - darauf reingefallen sind.

 

Man könnte nun meinen, unser Player nutze seine Position vollkommen aus. So ganz falsch liegt man mit dieser Annahme wohl auch nicht, obwohl er es sicherlich nie zugeben würde. Nach ausgiebigen Studien bin ich sogar zu der Meinung gelangt, dass er dies mittlerweile gänzlich unbewusst tut und erst im Nachhinein bemerkt, was er wieder einfach so erreicht hat.

Die Entwicklung zum Player nimmt, soweit ich das beurteilen kann, einige Zeit in Anspruch. Hat man dann dennoch alle Techniken probiert, individualisiert und verfeinert, so geht die Handlungsweise so sehr in das Unterbewusstsein über, dass man selbst zu vollkommen unpassenden Augenblicken auf sein Repertoire zurückgreift und dieses in großem Stil anwendet.

Von außen betrachtet mag es den meisten sicherlich gänzlich unverständlich erscheinen, dass simple Dinge, wie das Umfassen der Taille, ein gehauchter Wangenkuss oder „billige“ Sprüche wie „Gib’s mir, Baby!“ überhaupt eine Wirkung zeigen. Dennoch basieren all diese Dinge auf dem wichtigsten Grundsatz des menschlichen Zusammenlebens überhaupt: Bewunderung!

Obwohl einem jedem Player-Opfer bewusst sein dürfte, dass es gerade auf billige Tricks hereinfällt, ist die Sucht nach Bewunderung, Anerkennung, Vergötterung und ähnlichen Wertschätzungen einfach zu groß, als dass man sich dessen leicht entziehen könnte.

Nun könnte man sich fragen, wieso nicht jeder seine Dinge so erreicht, wenn es wirklich so simpel zu sein scheint. Ein großer Faktor dürfte da die eigene Hemmschwelle spielen. Player übertreten diese in großem Stil, denn ihre Bewunderung übersteigt die wahrhaftige, grenzt somit an Schmeichelei und Heuchelei und ist moralisch daher nicht gänzlich einwandfrei. Daher misslingt vielen auch der Versuch, dies nachzuahmen, die Moral ist in uns doch recht tief verwurzelt. Hat man diese Hemmschwelle jedoch erst einmal überwunden, ausgelöst beispielsweise durch ein besonderes Ereignis wie einen Seitensprung, stehen einem alle Türen offen, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Man wird schnell merken, dass zwar jedes Opfer anders ist, der Schlüssel für das Schloss jedoch eigentlich immer derselbe. Dies kann ein Spruch, ein besonderer Gesichtsausdruck, eine Geste oder sogar einfach nur ein Markenzeichen sein…

10.6.10 14:17


Flügel

Und dann ist er da,

dieser eine Moment,

der alles verändert.

Du hast mit deinem alten Leben abgeschlossen,

dein neues beginnt jetzt.

Du weißt noch gar nicht,

was du damit anfangen sollst,

aber es wird atemberaubend.

Du stehst auf dem Berg,

blickst auf die Lichter der Stadt,

über dir zucken die Blitze,

du solltest runterfahren,

aber du kannst nicht,

gefangen in dem Moment,

beginnen deine Träume an die Oberfläche zu kriechen,

füllen deine Gedanken mit Lebensmöglichkeiten,

du kannst tun, was du möchtest,

du bist frei wie nie zuvor.

Und aus deinem Rücken

sprießen schillernd bunte Freiheitsflügel...

10.6.10 14:03


Seelen-Persil

hörst du den regen,

an dein fenster prasseln?

wie er kraftvoll allen blütenstaub entfernt?

die scheiben reinwäscht?

durchsichtiger macht?

wünscht du dir manchmal,

so etwas gäbe es für deine seele?

21.3.10 00:00


hüllenlos

du rennst,

immer weiter,

vor dir davon,

vor deinem ich,

das ich mühsam ausgrabe,

du wehrst dich,

und willst es doch,

du fürchtest dich

und es fasziniert dich,

du läufst,

du machst schlimmer weiter als zuvor,

aber es hilft nichts,

ich habe deine hülle angekratzt

und nun fängt sie langsam an zu brechen...

20.3.10 23:48


The one who matters

Wusstest du denn nicht,

dass du derjenige bist, der zählt?

Der immer zählen wird?

Wusstest du nicht,

dass ich immer für dich da sein würde?

Mich um dich kümmern würde,

über dich nachdenken,

dich aufwärmen,

dich zum Lachen bringen würde? 

Wusstest du denn nicht,

dass du niemals mehr allein sein müsstest,

wenn du mir die Chance geben würdest,

dir zu helfen?

Verstehst du denn immer noch nicht,

dass es immer jemanden, wie mich, für dich geben wird?

7.2.10 14:50


dein roter raum

ich bau dir ein zimmer,

ganz in roten tönen.

zartes licht,

erhellt die weißen möbel,

ein himmelbett,

überall kissen und decken,

bücher,

tee und schokolade,

so viel du möchtest,

ein soundtrack dazu,

der genau die stimmung erzeugt,

die du brauchst.

ein rückzugsort,

dessen standpunkt nur du kennst,

dessen passwort deine erscheinung ist,

in dem die zeit wandert,

während draußen alles stillsteht,

ein ort,

an dem du, du selbst sein kannst,

an dem du entspannst,

und ungestört deine seele flickst,

deine träume neu ordnest

und deinem lächeln seinen glanz zurückgibst.

 

28.1.10 20:09


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